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9. Peer Counseling Ausbildung

Curriculum 2003/2004

9. Weiterbildung f?r behinderte Menschen
zur Peer Counsolerin ISL/
zum Peer Counsoler ISL

Curriculum


Vorbemerkungen

In Deutschland gibt es seit etwa 30 Jahren eine emanzipatorische Behindertenbewegung, die sich immer mehr organisiert hat. Mit der Gr?ndung des Bundesverbandes ISL - Interessenvertretung ?Selbstbestimmt Leben? Behinderter in Deutschland im Oktober 1990 wurde eine Basis der Selbstvertretung Behinderter geschaffen, deren Einfluss auf die Gesundheits- und Sozialpolitik sowie auf das Bild behinderter Menschen in der Gesellschaft schon gro?e Erfolge gezeigt hat und weitere zeigen wird..

Die Initiatorinnen und Initiatoren der ISL, die bereits seit vielen Jahren am Aufbau einer emanzipatorischen Behindertenarbeit beteiligt waren, wollten eine Interessenvertretung ins Leben rufen, die den Grunds?tzen und Zielen der internationalen ?Independent Living?-Bewegung entspricht. Independent Living ist eine B?rgerrechtsbewegung behinderter Menschen, die sich gegen Diskriminierung wendet und sich im Rahmen politischer Interessenvertretung f?r Chancengleichheit einsetzt. Sie fordert mehr Selbstbestimmung in allen pers?nlichen Bereichen und im gesellschaftlichen Leben (z.B. Schule, Ausbildung, Beruf) sowie eine politische Entscheidungsbefugnis f?r behinderte Menschen.

In den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gr?ndeten sich in Deutschland zunehmend ?Zentren f?r Selbstbestimmtes Leben?, die ratsuchenden behinderten Menschen ein Forum f?r ihre Interessen und N?te anboten. Der fl?chendeckende Aufbau und die Absicherung dieser Anlauf- und Beratungsstellen sowie die F?rderung weiterer Initiativen ist erkl?rtes Ziel der ISL. Seit 1986 wird in den Zentren eine Beratung und Begleitung im Sinne des ?Peer Counseling? durch behinderte BeraterInnen durchgef?hrt. Diese Beratung stellt ein unabh?ngiges, ganzheitliches, erm?chtigendes Hilfsangebot im Sinne der behinderten Ratsuchenden dar, um ein Leben in mehr Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und W?rde f?hren zu k?nnen. Im neuen Jahrhundert geht diese Entwicklung ungebrochen weiter.

Acht Mal hat das ISL-nahe Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter, ?bifos e.V.? die Weiterbildung f?r behinderte Menschen in ?Peer Counseling ISL? angeboten. Den achten Durchgang in den Jahren 2003 und 2004 bietet der VFbI e.V*. an, der dem mittlerweile gegr?ndeten ?Berufsverband Peer Counseling? sehr nahesteht. Die Erfahrungen aus den vorangegangenen Durchg?ngen haben zu erheblichen Weiterentwicklungen organisatorischer und inhaltlicher Art gef?hrt. Das Ziel der Weiterbildung ist jedoch gleich geblieben: Das nat?rliche Interesse der TeilnehmerInnen, ihre Erfahrungen als Behinderte anderen Behinderten weiterzugeben, wird mit der Kenntnis von Theorien und Methoden verschiedener Beratungskonzepte sowie mit Selbsterfahrung verwoben.

Die Weiterbildung bef?higt zur Durchf?hrung von Beratung und Begleitung behinderter Menschen im Sinne des Peer Counseling. Sie ist keine Beratungs-Ausbildung wie etwa die der Gespr?chspsychotherapie nach Rogers. Sie ist daf?r unvergleichlich kosteng?nstiger.

Sie besteht aus mehreren jeweils verl?ngerten Wochenendseminaren, verteilt ?ber 1 Jahr.

A. Bewerbung und Zulassung

1. Voraussetzungen f?r die Zulassung zur Weiterbildung

1.1 Zugelassen werden nur behinderte Menschen.

1.2 Eine Ausbildung in einem Grundberuf ist nicht notwendig, jedoch das Interesse, auf der Grundlage eigener Erfahrungen als behinderter Mensch andere Behinderte in ihrer Selbstbestimmung zu unterst?tzen.

1.3 Die Bewerberinnen und Bewerber sollten in der Lage sein, sich mit der eigenen Biographie als Behinderte/r identifizieren zu k?nnen.

1.4 Jede/r Bewerber/in muss die Bereitschaft mitbringen, sich an den ?bungen der Weiterbildung aktiv zu beteiligen, insbesondere mindesten einmal in einem Rollenspiel die Rolle des Beraters/der Beraterin einzunehmen.

1.5 Die Bewerberinnen und Bewerber sollen bereit sein, w?hrend der Weiterbildung sich aktiv am Gruppenleben zu beteiligen, dass bedeutet auch die Beteiligung an der gemeinsamen Unterbringung und Verpflegung.


Bewerbungs- und Zulassungsverfahren, Kosten

2.1 Die Bewerbung erfolgt schriftlich direkt beim VFbI e.V., welcher die Unterlagen an die AusbilderInnenkonferenz weiter leitet. Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizuf?gen:

a) Ein formloses Anschreiben, aus dem Motivation und angestrebte berufliche und/oder pers?nliche Perspektive hinsichtlich der Weiterbildung ersichtlich wird.

b) Ein ausf?hrlicher Lebenslauf, aus dem auch die Behinderung und ihre lebenspraktischen Einschr?nkungen hervorgehen.


2.2 Die Zulassung erfolgt in der AusbilderInnenkonferenz anhand der Informationen aus 2.1 und gilt zun?chst f?r die gesamte Weiterbildung.

2.3 Die Fortbildung findet statt im G?stehaus Nemitzer Heide in Osten Niedersachsens. F?r die Unterkunft und Verpflegung sind im Voraus an das G?stehaus 920 ? zu zahlen. Der Betrag kann in zwei Raten, je vor Beginn und in der Mitte der Ausbildung gezahlt werden.

2.4. Parallel zur Weiterbildung nehmen die TeilnehmerInnen 10 Einzelsupervision, die pro 45 Minuten 26 ? kosten, was privat mit dem oder der SupervisorIn ausgeglichen wird.

2.5 Die Weiterbildung kann auf Antrag der TeilnehmerIn nach jedem Block beendet werden. Die Buchungskosten (Unterkunft und Verpflegung) k?nnen nicht erstattet werden.


3. Ausschluss von der Weiterbildung

3.1 Die AusbilderInnenkonferenz kann im Laufe der Weiterbildung erg?nzende Auflagen machen, die Teilnahme unterbrechen oder die/den TeilnehmerIn von der Fortf?hrung der Ma?nahme ausschlie?en, wenn erhebliche Bedenken an seiner/ihrer Eignung auftauchen.

3.2 Um die Kontinuit?t der Ma?nahme zu gew?hrleisten und um ein Abschlusszertifikat zu erhalten ist die Anwesenheit der TeilnehmerInnen an der gesamten Ausbildung verpflichtend. Bei besonders wichtigen Gr?nden d?rfen die TeilnehmerInnen bis zu drei Kalendertage fehlen. Zwei zus?tzliche Fehltage k?nnen jedoch auf Antrag und unter Selbstkosten mit Lehrenden dieser Ausbildung nachgearbeitet werden. Wer mehr als 5 Tage der Ma?nahme vers?umt, scheidet aus der Ausbildung aus.

3.3 Die Verletzung der Schweigepflicht bzgl. aller pers?nlichen Informationen, die w?hrend der Weiterbildung bekannt werden, kann zum Ausschluss aus der Ma?nahme f?hren.

3.4 Ein Ausschluss einer TeilnehmerIn kann nur dann erfolgen, wenn sich 2/3 der anwesenden Mitglieder der AusbilderInnenkonferenz daf?r aussprechen.

3.5. Bei einem - von der AusbilderInnen-Konferenz - angeordneten Ausscheiden werden die ungenutzten Buchungen im G?stehaus Nemitzer Heide storniert und der gezahlte Gegenwert wird erstattet.


B. Ziele der Weiterbildung

Die Weiterbildung soll dazu bef?higen, die Beratung und Begleitung behinderter Menschen im Sinne des Peer Counseling durchf?hren zu k?nnen. Dies beinhaltet im besonderen, parteilich, d.h. im Sinne des/der Ratsuchenden, vorzugehen und sich bei der Beratung nicht an eigenen Vorstellungen und/oder unerf?llt gebliebenen Zielen zu orientieren.

Die Ziele der Weiterbildung lassen sich folgenderma?en kennzeichnen:

1. Kenntnisse ?ber die eigene Problemgeschichte als Behinderte/r, ?ber eigene Verarbeitungsstrategien und Beziehungsmuster; Selbsterfahrung.

2. F?higkeit zur Durchf?hrung von Beratung und Begleitung behinderter Menschen im Sinne des Peer Counseling.

3. Kenntnisse der Geschichte des Independent Living, insbesondere der Behindertenbewegung in Deutschland; Wissen und Kenntnisse im Behindertenrecht und im Bereich ?Pers?nliche Assistenz?; Grundkenntnisse und Erfahrungen in Gespr?chsf?hrung und K?rperarbeit.


C. Plan der Weiterbildung


Die Weiterbildung besteht aus theoretischen und praktischen Teilen sowie einer Selbsterfahrung in der Gruppe. Parallel zur Weiterbildung muss eine Einzelberatung in Anspruch genommen werden.

Ein Block dient ausschlie?lich zur Selbsterfahrung in der Gruppe und stellt ein tragendes Element der gesamten Weiterbildung dar. Die Teilnahme an diesem Abschnitt ist erforderlich, um eine bessere Differenzierung der Fremd- und Selbstwahrnehmung der TeilnehmerInnen zu erarbeiten. Der Gruppenprozess soll dar?ber hinaus die Entwicklung eines Zusammengeh?rigkeitsgef?hls f?rdern, welches sich auf die gesamte Ma?nahme positiv auswirkt.

Da die Selbsterfahrung im Peer Counseling eine zentrale Bedeutung hat, wird sie als Grundelement partiell in allen Bl?cken und in den Einzelgespr?chen fortgesetzt.

Die Vermittlung von Grundwissen, speziellen Informationen, Methoden und Techniken des Peer Counseling soll sowohl theoretisch geleitet als auch durch praktische ?bungen vertieft werden. Jede/r Teilnehmer/in muss mindestens ein Mal w?hrend der Weiterbildung in einem Rollenspiel die Rolle der beratenden Person einnehmen.

Ausbildungsbegleitend m?ssen 10 Stunden Einzelberatung (? 45 Minuten) in mindestens 5 Einheiten genommen werden. Als Einzelberater/in k?nnen nur die aktuellen AusbilderInnen gew?hlt werden. Jede/r BeraterIn kann maximal 2 Einzelberatungen annehmen. BeraterIn und Auszubildende/r d?rfen nicht in einem dienstlichen Abh?ngigkeitsverh?ltnis stehen. Die Einzelberatungen d?rfen zeitlich nicht w?hrend des Ausbildungsblockes statt finden. Ausnahmeentscheidungen der in diesem Punkt des Weiterbildungsplanes genannten Bedingungen sind auf Antrag an die AusbilderInnenkonferenz m?glich.

Nach der ersten H?lfte der Weiterbildung wird in der AusbilderInnenkonferenz eine Zwischenbilanz gezogen. Hierbei soll sowohl der Weiterbildungsstand der Gruppe als auch der jedes einzelnen Gruppenmitgliedes kritisch reflektiert werden. Gegebenenfalls k?nnen dann gezielte Interventionen entwickelt werden, die zu einem erfolgreichen Abschluss der Gruppe und jeder TeilnehmerIn f?hren. ?ber die Beratung und deren Ergebnis k?nnen sich die Teilnehmer/innen von ihrer/m jeweiligen Einzelberater/in informieren lassen.

Zum Ende der Weiterbildung wird ein Treffen mit dem gesamten AusbilderInnenteam stattfinden, um gemeinsam ?ber die Ma?nahme zu reflektieren und um festzulegen, wer die Ausbildung erfolgreich abschlie?t.

Nach erfolgreichem Abschlu? der Weiterbildung erh?lt jede/r TeilnehmerIn ein Zertifikat, welches berechtigt, die Zusatzbezeichnung ?Peer Counselorin ISL? bzw. ?Peer Counselor ISL? zu f?hren.

W?hrend der Weiterbildung wird parallel eine Ausbildung f?r AusbilderInnen (AdA) stattfinden. W?hrend jeden Wochenendes wird eine auszubildende Person dieses Lehrganges in der Gruppenleitung eingesetzt.


Der vorl?ufige Weiterbildungsplan untergliedert sich in sieben Seminare,
wobei derzeit noch keine Termine feststehen.


1. Seminar
Geschichtliche Zielsetzung und ?berblick zur Bewegung und zum Peer Counseling (Uwe Frevert/Matthias R?sch)

2. Seminar
Selbsterfahrung (Petra Stephan/Regina Reichert)

3. Seminar
Methode I ? Zukunftsplanung und Rogers (Petra Jacobs/Anita Grie?er)

4. Seminar
Methoden II ? Systemische Beratungskonzepte (Petra Stephan/Regina Reichert)

5. Seminar
Tod, Trauer, Sterben (Dinah Radtke/Ulrike J?hrig)

6. Seminar
Sexualit?t und Partnerschaft (Uschi Marquardt/LotharSchwalm)

7. Seminar
Assistenz (Uwe Frevert/Matthias R?sch)

Abschluss der Weiterbildung




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dort unter ?Akademie?


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